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Schweizer Tarock mit französischer Beschriftung
Neu-Zeichnung nach Johann Georg Rauch von 1835, inklusive aller Aktualisierungen, auch durch Johann Jakob Peyer.
In dieser Version ist die Kartengrösse ein bisschen handlicher 56 x 100mm. Original wäre sie 61 x 111mm
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Tarock war in der Schweiz ein beliebtes, anspruchsvolles Kartenspiel mit historischen Wurzeln, das zur geselligen und geistigen Unterhaltung diente.
Tarock (auch Troggas, Troggen, Tarot, Tarocchi) bezeichnet ursprünglich ein Kartenspiel, das im 15. Jahrhundert in Norditalien entstand. Es wurde mit einem besonderen Kartensatz von 78 Karten gespielt, der neben den bekannten vier Farben (Stäbe, Kelche, Schwerter, Münzen) auch 22 Trumpfkarten enthielt.
In der Schweiz war Tarock vor allem als Gesellschafts- und Strategiespiel verbreitet. Es wurde vom 18. bis ins frühe 20. Jahrhundert gespielt.
Das Spiel galt als intellektuelles Kartenspiel, häufig in bürgerlichen oder akademischen Kreisen gepflegt.
Im 19. Jahrhundert gehörte Tarock vielerorts zum kulturellen Alltag; man spielte es in Wirtshäusern, Salons und Familienrunden.
Mit der Zeit wurde es von anderen Kartenspielen wie Jass oder Bridge verdrängt.
Noch heute wird es im Kanton Wallis und Graubünden gespielt.
An den Barocktagen Solothurn finden spezielle Anlässe statt, um das Spiel zu lernen und in Gesellschaft zu spielen.